Orientierungslauf in Sachsen
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DM Staffel, Hitze und internationale Meisterschaften

Ein schönes Team-OL-Wochenende (DM Staffel und DBK Mannschaft) organisierte der SV Lengefeld mit Unterstützung aus Leipzig, Dresden (je ein Mann von den drei größeren Dresdner OL-Vereinen half) und der SG Dittersdorf - und vor Ort - auf dem Rabenberg, der für seinen Sportpark inmitten von Erzgebirgswald bekannt ist. Hier hatten schon einige O-Sport-Veranstaltungen stattgefunden, selbst ein Trail-O. Auch gibt es inzwischen ein Festpostennetz. Und fand am Mittwoch unmittelbar vor den Wettkämpfen ein OL für Kinder und Jugendliche aus Tschechien und Deutschland statt.
Ein etwas kleineres Teilnehmerfeld, als erhofft, kämpfte an dem waremn Juniwochenende um Medaillen und Platzierungen. Über die Staffeltitel in den Eliteklassen freuten sich neben den häufigen Siegerinnen des USV TU Dresden (vor Seesen und Regensburg) nach sage und schreibe 41 Jahren auch einmal wieder die Herren des grünen Dresdner Vereins. Fairerweise kann man behaupten, dass die Gelben, Läufer des Post SV Dresden, die sich lange an der Spitze hielten, sogar kurzfristig geschwächt antraten. Bei der Mannschaft gingen die Siege der Hauptklassen abermals an die TU-Damen und bei den Herren an den MTV Seesen aus Niedersachsen.

Die erdrückende Hitze, die sich bereits auf dem Rabenberg offenbarte, stieg soweit, dass das Landesturnfest in Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz am Folgewochenende, zudem durch Unwettergefahr zur Sicherheit abgesagt werden musste. Der Post SV Chemnitz hatte extra 2 neue Karten aufgenommen. Voraussichtlich sollen die zwei OL, Mittel und SM Sprintstaffel, Ende Oktober nachgeholt werden.

Warm war es auch zur Jugend-EM in Slowenien.
Nicht ganz so warm war es zur Junioren-WM an der Südküste Schwedens.
Und wiederum recht warm war es zur Sprint-WM in Genua, Italien.
Etwas Verletzungs- und Krankheitspech erwischte einige Sachsen in den deutschen Teams kurzfristig und so blieben sie eher hinter ihren Wünschen zurück, wenn sie denn antreten konnten. Aber einige Leistungen ragen auch erfreulicherweise nach vorn heraus.
Von den 14 im deutschen JEM-Team waren 4 aus Dresden, von den 12 im JWM-Team 4 aus Dresden und eine aus Radebeul und im 9-köpfigen Elite-WM-Team liefen 4 mit, die für sächsische Vereine laufen.
Jannika Wetzel wurde 22. in der JEM-Lang, Selma Drechsler und Karl Jobke liefen als Startläuferin bzw. Schlussläufer starke JEM-Staffelläufe. Ein junger Hesse knüpfte mit Bronze und einem 4. Platz an Erfolge der letzten Jahre, die zeigen, dass Deutschland in der Jugend noch in der Spitze laufen kann.
Bei der JWM Lang lief Jakob Drechsler auf den 19., wobei er von einem Schweizer profitierte, und lief Stanja Lindig auf den 29.
Die WM, medial schick aufbereitet, zeigte einmal mehr, wie stark unsere Orientierungsläufer/innen schon läuferisch sein müssen, um vorne mitzulaufen. Die Hauptfinalläufe erreichten die Deutschen nicht, was auch kaum abzusehen war. Konstantin Kunckel erreichte wie zwei andere Nationalteammitglieder das Viertelfinale des KO-Sprints und konnte sich dort mit dem geteilten 19. Platz das beste deutsche und sein bestes WM-Ergebnis sichern.

Demnächst geht es wieder mehr um Wald-OL. Nur zu heiß darf es gerade dafür nicht wieder sein.

Text: Wieland Kundisch, Fotos: Jens Leibiger, Klemens Janischowsky und Filip Andersson

Meisterschaften, Sprint- und Staffelfeeling

Der Mai war ein voller OL-Monat:
Beim Weltcup in der Schweiz sorgte Youngstar Loic Dequiedt vom SV Robotron Dresden mit Platz 56. für die beste deutsche Einzelplatzierung. In der Sprintstaffel lief er dann zusammen mit Jule Roßner (OK Leipzig), seinem Vereinskollegen Marek Pompe und Hanna Müller auf den 15. Platz. Mit Paula Starke, Ellen Klüser und Konstantin Kunckel (alle USV TU Dresden) liefen 3 weitere (gebürtige) Sachsen den 1. Weltcup des Jahres.

Ellen

Eine Woche drauf gewann Ellen die Damenelite der DM Mittel in Kassel. Eine Weile hatte sie dort studiert, später in Leipzig. Seit Ende des letztes Jahres studiert - und trainiert sie in Oslo. Den BRL Sprint am Folgetag gewann sie in guter Form dann gleich auch noch. In der Herrenelite holte sich Marek Pompe Silber über die nationale Mitteldistanz. Die Dritten in der Elite bei dem Sprint am Folgetag wurden die Juniorin Stanja Lindig - und machte damit wiederholt auf sich aufmerksam - und Konstantin Kunckel.

Keine Woche darauf wurden Marlene Fritz und Marek für die HTW bzw. TU Dresden Deutsche Hochschulmeisterin und -meister. Der Titel in der Herrenstaffel ging ebenfalls an die TU Dresden - mit einer Dame: Es gewannen Wenke Heinemann und David Saupe.

24er

Unmittelbar darauf folgte der 25. Thüringer 24-Stunden-OL, der zwar im Zeichen von viel Spaß an viel OL steht, aber dennoch viel Ehrgeiz schürt. An den vorne platzierten Teams wurde abermals sächsische OL-"Dominanz" deutlich: Platz 2 ging an das Traditionsteam Sommernachtstraum vom Post SV Dresden und auch im 3.-platzierten Team lief ein Dresdner mit, das ohne einen Fehlstempel auch haushoch gewonnen hätte. Auf Platz 6 folgte mit "Patchworkfamily" das nächste sächsische, genauer Dresdner-Radebeuler Team. Die 12h gewann Entenuii 2 (6 Dresdner/innen) vor Entenuii 3 (4 Dresdner/innen) vor KOMPASsheLDEN (ein reines Damenteam mit 4 gebürtigen Dresdnerinnen). Auf Platz 6 lief eins von 3 jungen Teams des Sachsenkaders. Und bei den 6h-Kinderteams liefen mit "Um 3 gibt's Eierkuchen" 3 schnelle Kinder/Kader des SV Robotron auf den 2., 5 Görli(tzer) Kids auf den 3. und Dresdner Mischgemüse (5 Kinder von Dresdner und Radebeuler Vereinen) auf den 4. Platz ein. Und auch unter den Helfern befanden sich ein paar Sachsen. Voran lebt der inzwischen für den größten deutschen OL etablierte Kartenaufnehmer und Bahnleger Karsten Lehmann seit etlichen Jahren in Sachsen.

Sprint

Das Wochenende darauf, Pfingsten, kürten sich Anselm Reichenbach (SSV Planeta Radebeul) und wiederholt Jule Roßner zum Deutschen Elitemeister/zur Deutschen Elitemeisterin über die Sprintdistanz. Silber ging an Konstantin bzw. Stanja. Marek erlief Bronze bei den Herren. (Er unterstützte diesen Frühling nebenbei mehrfach OL-Jugendkader-Trainingslager.)
Zum 1. Mal fand auch eine DM im KO-Sprint statt, in einer weiblichen und einer männlichen Jugendklasse und den Eliteklassen, wo abermals Anselm gewann, knapp vor Marek. Bei den Elitedamen führte Jule noch kurz vor Schluss, dann kam es anders. Lone Pompe (SV Robotron Dresden) erlief Silber in Bad Harzburg. Die Zuschauenden sorgten für eine fantastische Stimmung. Die Sprintstaffel gewann der SSV Planeta Radebeul - 3. Gold für Anselm - vor dem USV TU Dresden und dem SV Robotron Dresden.
Dass einige der Elite bei der Staffelsiegerehrung fehlten, lag daran, dass sie bereits zum 2. Weltcup nach Schweden fuhren.

Anselm

Dort lief Anselm einmal mehr in die Weltspitze: Platz 6 im KO-Sprint! (Und Platz 49. im Einzelsprint.) Und abermals landete die 1. deutsche Sprintstaffel mit drei Leuten aus 3 sächsischen Vereinen auf Rang 15.

Das 5. und letzte Maiwochenende schloß mit der SM Staffel und SM Mittel des Post SV Dresden bzw. SV Robotron Dresden im Osterzgebirge. Der Post SV organisierte zusätzlich und mit örtlicher Unterstützung einen Biathlon-OL in Schmiedeberg.

Schmiedeberg

Nächstes Wochenende folgen die weltgrößten OL-Staffeln Venla (Damen) und Jukola in Finnland mit einigen sächsischen Teilnahmen und die Woche darauf die DM Staffel und DBK Mannschaft vom SV Lengefeld auf dem Rabenberg.

Fotos: Ellen (Josef Neumann), 24er (USV Jena), Sprint- und Staffelsiegerehrung (Wieland Kundisch - Text), Anselm (Katja Pompe), Biathlon-OL (Myrea Richter)

(Über)regionale OL

Mitte März läutete die Radebeuler Saisoneröffnung die sächsische OL-Wettkampfsaison ein.

Ende März fand das regelmäßige (ost)sächsische Kindertrainings-Wochenende im Querxenland bei Seifenersdorf statt und liefen einige Sachsenkader den Central European Youth Orienteering Cup. Selma Drechsler (Post SV Dresden) verpasste hier mit einem 4. Platz im Sprint knapp eine Medaille.

Anfang April trafen sich 60 Kinder und Jugendliche im tschechischen Doksy im traditionellen Oster-Trainingslager des Sachsenkaders, um ringsherum in der schönen Felslandschaft zu trainieren. Ein seperater Bericht soll hierzu noch folgen. ...

SM Sprint: Sächsische Meisterin, Vizemeisterin und die siegreichen Eliteherren in Meißen

 

Danach folgten die Sächsischen Meisterschaften im Sprint-OL in Meißen sowie ein KO-Sprint in Annaberg für die Einstimmung auf die 1. Deutschen Meisterschaften in diesem Format im Harz.
Die Medaillen in der Elite im Einzelsprint gingen an Mara Trilca, Kerstin Uiboupin und Corinna Kretzschmar vom USV TU Dresden bzw. Konstantin Kunckel (ebenso), David Saupe und Jakob Drechsler vom Post SV Dresden.

KO-Sprint: der frisch gebackene Meister am Folgetag als Bahnleger; 2 der schnellsten Damen und super Stimmung

 

Darauf folgte die traditionelle Kreismeisterschaft (ein "Relikt" aus DDR-Zeiten :-), diesmal bei Sebnitz in direkter Grenznähe, wo ein Festpostennetz entstehen soll.
Parallel lief in der Schweiz der 1. Weltcup. Noch-Junior Loic Dequiedt (SV Robotron Dresden) lieferte dabei das beste Einzelergebnis aus deutscher Sicht ab, was ihm einen Platz in der 1. Deutschland-Staffel bescherte. Bei den Damen lief Paula Starke (USV TU Dresden) das 2.-beste deutsche Ergebnis ein. In der 1. Staffel liefen Loics Vereinskamerad Marek Pompe und Jule Roßner vom OK Leipzig.

Helmut und Erika Conrad mit den Restbeständen aus ihrem OL-Shop, der lange unsere Wettkampfwiesen prägte

 

Am 1. Mai leitete ein EU-geförderter tschechisch-deutscher OL-Wettkampftag im Schluckenauer Zipfel von ZOOB Rumburk und dem OL-Team Wehrsdorf die 34. Auflage der Sächsisch-Böhmischen OL-Tage (SAXBO) ein. Beim SAXBO selbst liefen an beiden Tagen über 800 Läuferinnen und Läufer am Jonsberg, um die Sandsteinfelsen bei Oybin und die Mehrzahl durch den Ort selbst. In der Elite konnten Konstantin Kunckel, Wieland Kundisch (beide USV TU Dresden) sowie Lone Pompe (SV Robotron Dresden) insgesamt einen Medaillensatz erlaufen. Für den 1. Tag zeichnete sich der OK Chrastava verantwortlich, für den 2. die Vereine HSG Turbine Zittau und SG Zittau Süd.
Ein Dank an alle tatkräftigen Helfer und Helferinnen bei all den OL-Veranstaltungen!

SAXBO: Bahnleger Wieland Kundisch am Tag 1 auf Platz 2 (versehentlich als 3. geehrt ;-)

 

Im Mai startet die nationale Saison so richtig, bevor Ende Mai regionale Meisterschaften im Osterzgebirge den OL-Monat abrunden und im Juni die nächste nationale OL-Veranstaltung wieder einmal nach Sachsen wandert: das Team-WE am Rabenberg. Chemnitz und Leipzig (mit OL bei Dresden) und Görlitz fassen den Sommer dann wieder regional ein, bevor im Spätsommer und Frühherbst noch einmal Dresdner OL-Vereine deutschlandweit in die Sächsische Schweiz bzw. ins Erzgebirge locken.

Fotos: Jens Leibiger, Sabine und Patricia Nieke, Josef Neumann, Wieland Kundisch (Text) und Mara Trilca

Meisterschaften, Cups und der JLVK - 1 Monat Teamerfolge


Die 2. Saisonhälfte startete vor einem Monat mit der Sächsischen Langstreckenmeisterschaft in Flöha bei Chemnitz, organisiert durch die OL-Abteilung des Spiel- und Sportvereins Planeta Radebeul. Erik Scheuermann hatte schöne Bahnen in den Wald gelegt. Das Elitepodest wurde mit 2 Ausnahmen vom SV Lengefeld und SV Robotron Dresden vom USV TU Dresden dominiert. Parallel und gleich im Anschluss lud die OL-Abteilung der Universitätssportgemeinschaft Chemnitz zu DEM Jahressporttag der Kulturhauptstadt Chemnitz mit Show zu kleinen Orientierungsläufen für alle am und im eins-Stadion An der Gellertstraße. Am Folgetag folgte ebenda ein Sprint-OL, teils im Wald, teils im Urbanen.

Am nächsten Wochenende liefen die jungen sächsischen OL-Kader zum JLVK in Sachsen-Anhalt - und kehrten mit fast 200 Punkten Vorsprung vor Bayern und den 3 anvisierten Pokalen wieder zurück.
Parallel bei zwei Staffelcups in Tschechien (mit zeitlich vorgelagertem, anspruchsvollem Sprint) konnte man erleben, wie groß und stark der Nachwuchs bei unseren östlichen Nachbarn inzwischen im OL ist. Nicht von ungefähr mischen die Tschechen und Tschechinnen inzwischen längst auch international ganz vorne mit.

Das Wochenende danach stand die diesseitige nationale Staffelmeisterschaft in Bayern auf dem OL-Plan. Der Sprint-Auftakt stammte dabei von einem Weltcup-Finale-Teilnehmer. 8 Herren und 7 Damen liefen bei diesem in der Schweiz für Deutschland die Sprintrennen, davon 5 aus Sachsen. Das beste deutsche Einzelergebnis erlief die amtierende Deutsche Sprint-OL-Meisterin Jule Roßner vom OK Leipzig. Keine der Leistungen reichte jedoch zum Einzug in die KO-Sprints. Sie, Marek Pompe vom SV Robotron Dresden und Paula Starke vom USV TU Dresden liefen mit Bayer Riccardo Casanova in der Sprintstaffel auf den "bereinigten" 15. Platz der Nationen.

Bei der DM Staffel bei Regensburg gewann der USV TU Dresden 1 in der Damenelite vor seinem 2. Team und dem SSV Planeta Radebeul. Bei den Herren Elite siegte der Post SV Dresden vor dem Männerturnverein Seesen aus Niedersachsen und dem USV TU Dresden. Alle 6 Staffeln gewannen mit dem Chrafti-Staffel-Gedächtnispreis je 200 € vom Ausrichter. Ein schöner BRL Mittel rundete das Wochenende ab. Ihn gewann in der Damenelite Stanja Lindig vom SSV Planeta Radebeul.

Der 2. BRL Sprint überhaupt eröffnete am Tag der deutschen Einheit das nationale Saisonfinale in Bad Saarow in Brandenburg. Der SV IHW Alex Berlin sorgte für diesen und am Wochenende für die DM Lang und den Deutschland-Cup. Unter die ersten 6 in den Eliteklassen der Deutschen Meisterschaft Lang schafften es aus sächsischer Sicht Kerstin Uiboupin (USV TU Dresden, 5.) und Martin Scheuermann (SSV Planeta Radebeul, 6.). Zur Vereinsstaffelmeisterschaft hieß es wieder: Aufgepasst vor den sächsischen Staffeln: Den Schülercup gewann - nachdem der USV TU Dresden durch einen fehlenden Posten aus der Wertung fiel - der Post SV Dresden vor zwei Thüringer Staffeln und einer niedersächsischen Staffel. Auf den 5. Platz lief das OL-Team Wehrsdorf und auf den 6. gelangte der SV Robotron Dresden. Bei den Erwachsenen lief der Post SV Dresden auf den 1. - und löste damit den SV Robotron ab -, der USV TU Dresden auf den 2., der OSC Kassel aus Hessen mit norwegischer Unterstützung auf den 3., der SV Robotron Dresden auf den 4. und der SSV Planeta Radebeul auf den 5. Auf den 6. lief der MTK Bad Harzburg aus Niedersachsen.

Der Förderpreis des deutschen OL ging dieses Jahr an die Bundestrainer Thomas Chrafti Meier, der im Januar überraschend verstorben war, und Josef Pepa Neumann (USV TU Dresden).

Während bei der DM Staffel einige Eliteläufer/innen gefehlt hatten, fehlten zum D-Cup einige Jugendliche, waren sie doch in Schottland zum Junioren-Europa-Cup. Von den 20 deutschen Damen und Herren bis 18 bzw. 20 sind 7 aus Sachsen. Stanja Lindig (SSV Planeta Radebeul) zeigte sich abermals in guter Form und erlief auf der Lang einen 23. Platz. Loic Dequiedt (SV Robotron Dresden) lief im Sprint auf den 26. und seine Vereinskollegin Jannika Wetzel ebenda auf den 29. Zusammen mit seinem Vereinskollegen Niklas Wetzel und David Saupe (Post SV Dresden) lief Loic nach einer starken Startstrecke auf den 10. Platz in der Herrenstaffel. In der Nationenwertung kam Deutschland auf den 8. von 15 Nationen, also genau in die Mitte.

Fotos: Sonnhild Grismajer, Jens Rathmann, Peter Gawlitza (vom JLVK), OLG Regensburg, Bettina Rudert
Text: Wieland Kundisch

Sommertrainingslager in Schweden

Vom 26. Juli bis zum 9. August war der Sachsenkader wieder einmal in Skandinavien unterwegs. Das alljährliche Sommertrainingslager fand in diesem Jahr in Schweden statt, am Eingang des Tiveden Nationalpark in unmittelbarer Nähe zum großen Vättern.

Die Gesamtorganisation hatte wie seit bald 9 Jahren Jens „Gustav“ Lucke in der Hand und die erste große Aufgabe ist immer schon die logistische Planung der Anreise. Mit etlichen gut bepackten Kleinbussen ging es in Dresden los, einige private Autos kamen aus allen Himmelsrichtungen angefahren und so trafen sich fast alle Teilnehmer am Samstagabend in „Stigmansgardan“. Das etwas in die Jahre gekommene Gelände stand uns komplett zur Verfügung, war unsere Unterkunft für die zwei Wochen und bot genug Platz für alles, was zu einem schönen Sommercamp und Trainingslager gehört – eine große Zeltwiese, ein eigenes Volleyballfeld, eine Wiese für Frühstück und Abendessen im Freien (solange es das Wetter zuließ). Es war sogar groß genug, dass eine Sprintkarte vom Gelände erstellt wurde, die wir für eine spannende Trainingseinheit genutzt haben. Dazu später mehr … In nur 5 Minuten Fußweg konnten wir eine schöne Badestelle am See erreichen, was vor allem die Betreuer/innen gern auch am frühen Morgen vorm Frühstück genutzt haben.

Am Sonntag ging es direkt mit den ersten Trainingseinheiten los, direkt vom Quartier. Das war in diesem Jahr ein großer Vorteil, wir befanden uns direkt an der OL-Karte und konnten zu vielen Trainings direkt zu Fuß starten oder hatten nur eine sehr kurze Anreise. Mit einem Score-OL stand im Vordergrund, sich mit dem Gelände und der Karte vertraut zu machen. Am Nachmittag wurden bei einem Multitechnik-Training verschiedene kurze Routen mit unterschiedlichen Techniken bewältigt.

Im Laufe der ersten Woche reisten dann auch alle Teilnehmer an und wir waren ab Mittwoch fast 80 Personen. Das war vor allem für das „Küchenteam“ unter den Betreuenden eine große Herausforderung, denn in diesem Jahr haben wir uns wieder komplett selbst versorgt. Das hieß am Morgen für einige Heinzelmännchen und -weibchen 1 Stunde früher aufstehen als der Rest vom „Dorf“ und Frühstück vorbereiten – einen riesigen Topf Hafergrütze kochen (und konnte an vielen Tagen mit frisch gesammelten Heidelbeeren verfeinert werden), Obst schnippeln, Kaffee und Tee kochen, jede Menge Brot, Belag, Aufstriche, Müsli und Joghurt bereitstellen. Das Mittagessen war eine kalte Mahlzeit und zum Abendessen wurde dann immer gut und reichlich warm aufgetischt. Ein „Schnippelteam“ von 4 Leuten bereitete jeden Abend zwei riesige Schüsseln Salat für alle zu und es gab lecker gekochtes Essen. Von Kartoffeln mit Quark, über Nudeln mit Lachs und Spinat bis zum traditionellen Eierkuchenabend waren wieder viele Köstlichkeiten dabei.

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  1. Gustav, unser Joker
  2. Joker im Ehrenamt
  3. Gemeinsamer Vereinstag von Landessportbund Sachsen und Sachsenforst
  4. Dresden läuft international für Deutschland

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