Mitte März läutete die Radebeuler Saisoneröffnung die sächsische OL-Wettkampfsaison ein.
Ende März fand das regelmäßige (ost)sächsische Kindertrainings-Wochenende im Querxenland bei Seifenersdorf statt und liefen einige Sachsenkader den Central European Youth Orienteering Cup. Selma Drechsler (Post SV Dresden) verpasste hier mit einem 4. Platz im Sprint knapp eine Medaille.
Anfang April trafen sich 60 Kinder und Jugendliche im tschechischen Doksy im traditionellen Oster-Trainingslager des Sachsenkaders, um ringsherum in der schönen Felslandschaft zu trainieren. Ein seperater Bericht soll hierzu noch folgen. ...

Danach folgten die Sächsischen Meisterschaften im Sprint-OL in Meißen sowie ein KO-Sprint in Annaberg für die Einstimmung auf die 1. Deutschen Meisterschaften in diesem Format im Harz.
Die Medaillen in der Elite im Einzelsprint gingen an Mara Trilca, Kerstin Uiboupin und Corinna Kretschmar vom USV TU Dresden bzw. Konstantin Kunckel (ebenso), David Saupe und Jakob Drechsler vom Post SV Dresden.

Darauf folgte die traditionelle Kreismeisterschaft (ein "Relikt" aus DDR-Zeiten :-), diesmal bei Sebnitz.
Parallel lief in der Schweiz der 1. Weltcup. Noch-Junior Loic Dequiedt (SV Robotron Dresden) lieferte dabei das beste Einzelergebnis aus deutscher Sicht ab, was ihm einen Platz in der 1. Deutschland-Staffel bescherte. Bei den Damen lief Paula Starke (USV TU Dresden) das 2.-beste deutsche Ergebnis ein. In der 1. Staffel liefen Loics Vereinskamerad Marek Pompe und Jule Roßner vom OK Leipzig.

Am 1. Mai leitete ein EU-geförderter tschechisch-deutscher OL-Wettkampftag im Schluckenauer Zipfel von ZOOB Rumburk und dem OL-Team Wehrsdorf die 34. Auflage der Sächsisch-Böhmischen OL-Tage (SAXBO) ein. Beim SAXBO selbst liefen an beiden Tagen über 800 Läuferinnen und Läufer am Jonsberg, um die Sandsteinfelsen bei Oybin und die Mehrzahl durch den Ort selbst. In der Elite konnten Konstantin Kunckel, Wieland Kundisch (beide USV TU Dresden) sowie Lone Pompe (SV Robotron Dresden) insgesamt einen Medaillensatz erlaufen. Für den 1. Tag zeichnete sich der OK Chrastava verantwortlich, für den 2. die Vereine HSG Turbine Zittau und SG Zittau Süd.
Ein Dank an alle tatkräftigen Helfer und Helferinnen bei all den OL-Veranstaltungen!

Im Mai startet die nationale Saison so richtig, bevor Ende Mai regionale Meisterschaften im Osterzgebirge den OL-Monat abrunden und im Juni die nächste nationale OL-Veranstaltung wieder einmal nach Sachsen wandert: das Team-WE am Rabenberg. Chemnitz und Leipzig (mit OL bei Dresden) und Görlitz fassen den Sommer dann wieder regional ein, bevor im Spätsommer und Frühherbst noch einmal Dresdner OL-Vereine deutschlandweit in die Sächsische Schweiz bzw. ins Erzgebirge locken.
Fotos: Jens Leibiger, Sabine und Patricia Nieke, Josef Neumann, Wieland Kundisch (Text) und Mara Trilca
SM Sprint: Sächsische Meisterin, Vizemeisterin und die siegreichen Eliteherren in Meißen
KO-Sprint: der frisch gebackene Meister am Folgetag als Bahnleger; 2 der schnellsten Damen und super Stimmung
Helmut und Erika Conrad mit den Restbeständen aus ihrem OL-Shop, der lange unsere Wettkampfwiesen prägte
SAXBO: Bahnleger Wieland Kundisch am Tag 1 auf Platz 2 (versehentlich als 3. geehrt ;-)