Der Mai war ein voller OL-Monat:
Beim Weltcup in der Schweiz sorgte Youngstar Loic Dequiedt vom SV Robotron Dresden mit Platz 56. für die beste deutsche Einzelplatzierung. In der Sprintstaffel lief er dann zusammen mit Jule Roßner (OK Leipzig), seinem Vereinskollegen Marek Pompe und Hanna Müller auf den 15. Platz. Mit Paula Starke, Ellen Klüser und Konstantin Kunckel (alle USV TU Dresden) liefen 3 weitere (gebürtige) Sachsen den 1. Weltcup des Jahres.

Eine Woche drauf gewann Ellen die Damenelite der DM Mittel in Kassel. Eine Weile hatte sie dort studiert, später in Leipzig. Seit Ende des letztes Jahres studiert - und trainiert sie in Oslo. Den BRL Sprint am Folgetag gewann sie in guter Form dann gleich auch noch. In der Herrenelite holte sich Marek Pompe Silber über die nationale Mitteldistanz. Die Dritten in der Elite bei dem Sprint am Folgetag wurden die Juniorin Stanja Lindig - und machte damit wiederholt auf sich aufmerksam - und Konstantin Kunckel.
Keine Woche darauf wurden Marlene Fritz und Marek für die HTW bzw. TU Dresden Deutsche Hochschulmeisterin und -meister. Der Titel in der Herrenstaffel ging ebenfalls an die TU Dresden - mit einer Dame: Es gewannen Wenke Heinemann und David Saupe.

Darauf folgte der 25. Thüringer 24-Stunden-OL, der zwar im Zeichen von viel Spaß an viel OL steht, aber dennoch viel Ehrgeiz schürt. An den vorne platzierten Team wurde abermals sächsische OL-"Dominanz" deutlich: Platz 2 ging an das Traditionsteam Sommernachtstraum vom Post SV Dresden und auch im 3.-platzierten Team lief ein Dresdner mit, das ohne einen Fehlstempel auch haushoch gewonnen hätte. Auf Platz 6 folgte mit "Patchworkfamily" das nächste sächsische, genauer Dresdner-Radebeuler Team. Die 12h gewann Entenuii 2 (6 Dresdner/innen) vor Entenuii 3 (4 Dresdner/innen) vor KOMPASsheLDEN (ein reines Damenteam mit 4 gebürtigen Dresdnerinnen). Auf Platz 6 lief eins von 3 jungen Teams des Sachsenkaders. Und bei den 6h-Kinderteams liefen mit "Um 3 gibt's Eierkuchen" 3 schnelle Kinder/Kader des SV Robotron auf den 2., 5 Görli(tzer) Kids auf den 3. und Dresdner Mischgemüse (5 Kinder von Dresdner und Radebeuler Vereinen) auf den 4. Platz ein. Und auch unter den Helfern befanden sich ein paar Sachsen. Voran lebt der inzwischen für den größten deutschen OL etablierte Kartenaufnehmer und Bahnleger Karsten Lehmann seit etlichen Jahren in Sachsen.

Das Wochenende darauf, Pfingsten, kürten sich Anselm Reichenbach (SSV Planeta Radebeul) und wiederholt Jule Roßner zum Deutschen Elitemeister/zur Deutschen Elitemeisterin über die Sprintdistanz. Silber ging an Konstantin bzw. Stanja. Marek erlief Bronze bei den Herren.
Zum 1. Mal fand auch eine DM im K.O-Sprint statt, in einer weiblichen und einer männlichen Jugendklasse und den Eliteklassen, wo abermals Anselm gewann, knapp vor Marek. Bei den Elitedamen führte Jule noch kurz vor Schluss, dann kam es anders. Lone Pompe (SV Robotron Dresden) erlief Silber in Bad Harzburg. Die Zuschauenden sorgten für eine fantastische Stimmung. Die Sprintstaffel gewann der SSV Planeta Radebeul - 3. Gold für Anselm - vor dem USV TU Dresden und dem SV Robotron Dresden.
Dass einige der Elite bei der Staffelsiegerehrung fehlten, lag daran, dass sie bereits zum 2. Weltcup nach Schweden fuhren.

Dort lief Anselm einmal mehr in die Weltspitze: Platz 6 im KO-Sprint! (Und Platz 49. im Einzelsprint.) Und abermals landete die 1. deutsche Sprintstaffel mit drei Leuten aus 3 sächsischen Vereinen auf Rang 15.
Das 5. und letzte Maiwochenende schloß mit der SM Staffel und SM Mittel des Post SV Dresden bzw. SV Robotron Dresden im Osterzgebirge. Der Post SV organisierte zusätzlich und mit örtlicher Unterstützung einen Biathlon-OL in Schmiedeberg.


Nächstes Wochenende folgen die weltgrößten OL-Staffeln Venla (Damen) und Jukola in Finnland mit einigen sächsischen Teilnahmen und die Woche darauf die DM Staffel und DBK Mannschaft vom SV Lengefeld auf dem Rabenberg.
Fotos: Ellen (Josef Neumann), 24er (USV Jena), Sprint- und Staffelsiegerehrung (Wieland Kundisch - Text), Anselm (Katja Pompe), Biathlon-OL (Myrea Richter)