Aktuelles
Das Saisonhighlight des Sachsenkaders - der JLVK 2024
Am Freitag den 13.09. begab sich der Sachsenkader auf die diesmal längere Reise nach Sundern (Westfalen), um an dem Wochenende wie jedes Jahr eine Mission zu erfüllen: Titelverteidigung!
Gegen Mittag starteten die meisten Sachsenkader aus Dresden, um die 5h-6h Fahrt nach Westfalen auf sich zu nehmen. Zu Beginn noch in einem sehr regnerischem Sachsen, hellte sich der Himmel auf dem Weg in den Westen immer weiter auf. Sicher angekommen bereiteten wir uns am Abend vorher noch vor: Trikots und Pullis wurden verkauft / ausgeliehen, für das Motto "Die Olchis" wurden letzte Bastelarbeiten vorgenommen und traditionell wurden weiße T-Shirts bemalt. Dann ging es auch schon für alle in den Klassenräumen der fast schon Labyrinth-artigen Schule in die Schlafsäcke, um sich vor dem anstehenden Einzelwettkampf ein letztes Mal auszuruhen.
Früh um ca. 7:30 Uhr ging es zum Frühstück. Auf dem Weg zur Wettkampfwiese wurde langsam deutlich, dass auch dieses Jahr die Stimmung wieder fantastisch werden würde: traditionell machten die Rheinhessen und Westfalen ordentlich Krach; andere Landesverbände zogen mit kurzen Gesängen ebenso die Aufmerksamkeit auf sich.
Ab 11 Uhr starteten dann auch schon die Läufer:innen in einem typisch Sauerländer Wald: steile Anstiege, einige Brachflächen und neben teils wunderschön offenen Buchenwaldstellen war auch einiges an Unterbewuchs vorhanden. Die Bahnen sorgten für eine Abwechslung zwischen physischer und psychischer Herausforderung: während die Höhenmeter die meisten sehr forderten, boten auch paar Routenwahlen die Starter:innen vor spannende Entscheidungen. Selma Drechsler (D14) und Lone Pompe (D20) konnten sich in ihren Kategorien den Sieg erkämpfen; in den meisten anderen Kategorien belegten wir einige Top 6-Platzierungen. Auch wenn die Ergebnisse nicht so deutlich wie vielleicht in vorherigen Jahren aussah, sorgten die starken Einzelleistungen unserer Kader für einen komfortablen Vorsprung in der Jugendkategorie. In der Juniorenwertung war es nach Tag 1 diesmal spannend: die Westfalen, welche auch schon letztes Jahr gezeigt haben, dass sie konkurrenzfähig sind, sorgten mit starken Läufen für einen 2. Platz in der Junioren-Wertung mit nur 3 Punkten Rückstand auf uns, welchen wir uns durch zwei richtig starke Läufe von Lone und der hochstartenden Stanja in der D20 und Marek Siegert sowie dem ebenfalls hochstartenden Jakob Drechsler in der H20 erarbeitet haben. Dementsprechend wurde es bei der Siegerehrung richtig laut, da sich wie auch Westfalen viele Landesverbände über die Platzierungen ihrer Athlet:innen besonders freuen konnten.
Dieses Jahr verkleideten wir uns als "Die Olchis": eingelümmelt in Mülltüten und unseren Sachsenkader-Klamotten sowie den schon Wochen vorher vorbereiteten Olchi-Helmen sorgten wir für coole Bilder und überraschte Gesichter (beispielsweise in der Stadt auf dem Weg zur Siegerehrung xD). Hier geht nochmal ein Riesen Dank an alle raus, die vorher mühevoll mitgeholfen haben, die Sachen vorzubereiten!!! <3
Am Sonntag hieß es also: in der Jugend wie immer mit beiden Staffeln pro Altersklasse das Feld richtig aufmischen und bei den Junior:innen den Vorsprung halten und den Sieg in der Wertung nach Hause fahren. Das gestaltete sich von vornherein etwas einfacher als erwartet, da bei den Damen die Westfalen leider auf ihre Top-Läuferin Emma Caspari verzichten mussten; dennoch machten die Jungs in der H20 uns die Hölle heiß: sowohl nach dem 1. als auch nach dem 2. Läufer führte die Staffel aus Westfalen und so startete Marek Siegert mit nur ca. 30sek Rückstand hinter dem am Tag vorher zweitplatzierten Ole-Johan Wittiber auf die Schlussstrecke. Marek erwischte einen richtig starken Lauf und konnte zusammen mit den zwei hochgestarteten H18ern Jakob Drechsler und Vincent Kunckel somit den Sieg nach Hause fahren, sodass eigentlich so gut wie klar war, dass die Junioren-Wertung gewonnen war (Fehlstempel wäre ungünstig gewesen). Die drei Damen in der D20 mit Stanja Lindig, Franka Klein und Lone Pompe konnten ebenso den Sieg erlaufen.
In den Jugendkategorien lief es ebenso richtig gut. In allen Kategorien belegten wir eine Top 3-Platzierung; besonders schön und überraschend waren Zwei Siege von unseren Zweit-Staffeln in der D18 und H12. Die Stimmung war bombastisch, das Anfeuern nahm kein Ende und die abschließenden Momente eines gelungenen zweiten Wettkampftages waren großartig.
Somit bleibt noch übrig, allen helfenden Betreuern einen großen Dank auszusprechen. In erster Linie geht der Dank an unseren Landesjugendfachwart Gustav, der es mittlerweile zum 5. Mal hintereinander geschafft hat, alle 3 Pokale mit dem Sachsenkader einzufahren. Zusammen mit allen anderen immer tatkräftig unterstützenden Betreuern - egal ob nur eine Busfahrt, das Planen und Vorbereiten von Trainings oder das Managen der Finanzen oder was auch immer - nur durch das konstante Engagement aller Beteiligten schaffen wir es jedes Jahr, unsere Sachsenkader zu motivieren, ihre Fähigkeiten zu verbessern und sie heiß darauf zu machen, jedes Jahr beim JLVK anzutreten und die Pokale zu verteidigen und für unvergessliche Momente zu sorgen. Danke also nochmal an euch alle - ihr seid die besten und ohne euch wären wir nicht hier, wo wir gerade sind <3
Und zuletzt müssen wir uns von 4 Sachsenkadern ab nächstem Jahr verabschieden: in der D20 Franka Klein und Liv Grete Olsen sowie in der H20 Moritz Lucke und Marek Siegert: danke für eure Jahre im Sachsenkader als Athlet:innen; ihr seid eine wilde Truppe und der Kader wird euch vermissen - außer ihr habt Lust, weiterhin mit dabei zu sein und nun in eine Rolle der betreuenden Personen zu schlüpfen ;) Kuss geht raus an euch alle! :)
Also: nach dem JLVK ist vor dem JLVK: Mission Sachsen-Anhalt 2025! Aber erstmal erwarten uns noch die nationalen Wettkämpfe in der Staffel und auf der Langdistanz! Allen viel Erfolg dabei :)
Karol
Bilder: Lone Pompe
Sommer-TL 2024
Die sächsichen Sommerferien neigten sich auf die letzten beiden Wochen zu, doch die aufregendste Zeit eines jeden Sachsenkaders sollte noch folgen. Nach diversen Urlauben ging es für das diesjährige Sommer-Trainingslager erneut ans Tasche Packen. Fast ganz automatisch ging der Griff im Kleiderschrank zu den dicken Pullis, langen Hosen und Regenjacken, die wir in den letzten zwei Sommer-TL’s oft gebraucht hatten. Diese durften also nicht vergessen werden. Aber wartet mal, war nicht für diesen Sommer mal kein TL im Norden geplant? Nochmal schnell die E-Mail von Gustav hervorgekramt und richtig, nicht einmal kamen die Wörter Norwegen oder Schweden vor. Stattdessen hieß es: Slowenien. Genauer gesagt, ging es in den Ort Cerkno, der zwischen vielen Bergen in einem wunderschönen Tal liegt. Nach einem kurzen Blick auf die Wettervorhersage, konnten die dicken Pullis ausgepackt und durch T-Shirts, Badesachen, kurze Hosen und Sonnencreme ersetzt werden. Wieviel Platz man plötzlich in einer Tasche hat, wenn alle Klamotten nur so dünn sind!
Am Samstag, den 20.07., ging es dann endlich los. Während sich der Großteil der Gruppe bereits um 7 Uhr in Dresden getroffen hat, um die knapp 12 Stunden Richtung Cerkno anzugehen, wurden einige Kader aus dem Familien-Urlaub-Auto direkt an dem Schullandheim rausgeschmissen. Gegen 19 Uhr trudelten schließlich die 6 Kleinbusse aus Dresden ein und das Sommer-TL konnte so richtig beginnen. Nach der ersten Nacht in den Spanplattenbetten und einem super Frühstück ging es zum ersten Trainingstag. Leider machte uns die 5 Jahre alte Karte ganz schön zu schaffen. Während die typisch slowenischen Dolinen und Höhen immer noch mit dem Kartenbild übereinstimmten, machte uns vor allem die neue Vegetation einen Strich durch die Rechnung . Ging beispielsweise beim Linien-OL die Linie durch eine Doline im Hochwald, kämpfte man sich nicht selten durch eine mit Dickicht. Glück für die Spätstartenden, die von Trampelspuren der anderen profitieren konnten. Danke an jeden, der den ersten Weg trampeln musste, ihr habt uns das Training etwas schöner gemacht. Nach den ersten Trainings wurde also relativ schnell beschlossen, die Karte für andere geplante Trainings zu ändern. Glücklicherweise war nicht jede Karte und jeder Wald so grün wie der erste. Doch der hohe technische Anspruch blieb bestehen. So wurden wir steile Berge hochgeschickt, mussten uns in schwierigen felsigen Gebieten zurechtfinden, mit einigen Wespen kämpfen und lernen die Höhenbilder richtig zu lesen, denn in Slowenien sagen die braunen, gekreisten Linien nicht immer, dass es nach oben geht. Oft kam es vor, dass man statt eines erwarteten Berges plötzlich ein tiefes Loch vor sich hatte. Na toll, wieder nicht richtig hingeschaut. Im Laufe der Zeit und mit Hilfe vieler toller und anspruchsvoller Trainings haben sich gegen Ende der ersten Trainingswoche alle an die Gebiete gewöhnt. Das führte vor allem dazu, dass statt Orientierungswandern endlich Orientierungslauf gemacht werden konnte.
Nach jedem Trainingstag und noch vor dem Abendessen, was wirklich sehr gut war, durfte natürlich die obligatorische Stabi und Dehnung nicht fehlen. Der Volleyballplatz oberhalb unseres Hauses stellte sich dafür als sehr geeignet raus. Da das Wetter in Slowenien nicht mit Regen dienen konnte und es so keine wirkliche Option gab, dass die Stabi ausfällt, kamen die freien Nachmittage wie gerufen. Verbracht haben wir die an einer Badestelle am Fluss, die vor allem mit ihren Sprungtürmen begeistert hat. Jetzt hieß es, einfach nicht auf die Uhr schauen und hoffen, dass die Betreuer die Zeit vergessen und wir so der Stabi ausweichen und länger Baden gehen können. Wie zu erwarten, hat das eher schlecht geklappt, aber die Hoffnung stirbt wie oft zuletzt. Um unserem Körper etwas Erholung zu gönnen, war der Ruhetag perfekt. Damit wir diesen nicht nur in unserer Unterkunft verbringen und auch mal etwas von Slowenien sehen, haben wir uns auf den Weg zu einer der größten Höhlen der Region gemacht. Nach einer Führung durch die Höhle und einer Wanderung bei über 30° durch die Mittagshitze zurück, durfte die Abkühlung an einer Badestelle nicht fehlen. Über den Erholungszustand nach diesem Tag lässt sich streiten, dennoch war es eine lohnenswerte Abwechslung, die neue Motivation für die zweite Woche brachte. Die zweite Hälfte des Trainingslagers wurde intensiv und war geprägt von Staffelstarts, einem Mannschafts-OL, einem Bergsprint und natürlich der Abschlussstaffel. Wie immer war die Abschlussstaffel ein Kampf zwischen den Kadern, der wieder viel Spaß und Spannung mit sich brachte. Denn obwohl wir in den letzen Wochen viel in den Wäldern trainiert hatten, stellte sich der Abschlussstaffelwald als gar nicht so einfach heraus. Anders als zu den vorherigen Tagen wurde man bei der Suche nach Dolinen nicht wirklich fündig. Der Wald war schnell, offen und sah im ersten Moment sehr einfach aus. Endlich konnte man mal wieder richtig rennen. Genau das war oft das Problem, denn, zack, war man den Hang zu weit runter gelaufen und musste alles wieder hoch. Also doch wieder Tempo rausnehmen und sauber orientieren.
Den Abschluss unseres Trainingslagers bildete der Cerkno-Cup. Ein 4-Tage-OL der vom örtlichen Verein organisiert wird. Am Donnerstag ging es mit einem Sprint in der Nachbarstadt Idrija los. Am Freitag und am Samstag folgten jeweils Mitteldistanzen in anspruchsvollen Gebieten. Da wir vorher in ähnlichen Wäldern fleißig trainiert hatten, konnten durch viele Kader Top-Platzierungen erlaufen werden. Leider mussten wir die letzte Etappe auslassen, da unsere Rückreise auf dem Plan stand. Plötzlich war also wieder Sonntag und die zwei Wochen sowie die Sommerferien wieder Geschichte. Schon sehr früh ging es in den Bussen wieder Richtung Heimat. Im Gepäck waren viele tolle Erinnerungen, neue Erfahrungen und neu Gelerntes, viele Karten, die sich auf das Abheften in den Ordner gefreut haben, und ganz viele stinkige OL-Sachen, die bereit waren in der Waschmaschine zu landen. Nun gilt es die erworbenen O-Kenntnisse sowie die aufgebaute Wald-Physis in der Herbstsaison zu zeigen. Besonders wird hierbei wieder der JLVK als gemeinsames Teamwochenende sein. Die Betreuer und allen voran Gustav haben es wieder geschafft, ein tolles Trainingslager auf die Beine zu stellen, aus dem wir Kader viel mitnehmen konnten. Dafür sind wir euch sehr dankbar! Vielen Dank auch an alle, die Trainingsbahnen gelegt haben, und teilweise sehr kurzfristig neue Karten bekommen haben und von vorne anfangen mussten. Die Trainings waren wie immer super. Schon jetzt freuen wir uns aufs nächste Jahr, wenn das Sommer-TL mit neuen Herausforderungen ansteht. 
Eline Kärger
Bilder vom OK Leipzig-Blog: https://ok-leipzig.de/2024/07/20/trainingslager-in-cerkno-slowenien-20-juli-bis-04-august-2024/
Sprint-Weltmeisterschaften in Edinburgh
Mitte Juli fanden in Edinburgh (Schottland) die Elite-Weltmeisterschaften über Sprint, Sprintstaffel und Knock-out-Sprint statt. Aus sächsischer Sicht dabei im deutschen Team waren Anselm Reichenbach (SV Planeta Radebeul), Patricia Nieke und Paula Starke (beide USV TU Dresden). Wir waren alle schon in verschiedensten Ländern und Geländetypen unterwegs, unter anderem (als wir noch jünger waren) mit dem coolsten aller Kader, und doch bietet fast jeder internationale Wettkampf wieder eine völlig neue Herausforderung. Im Gegensatz zu Wald-Wettkämpfen laufen wir beim Sprint meistens mitten in der Zivilisation: dort, wo Menschen wohnen oder arbeiten, zwischen touristischen Highlights, aber auch in versteckten Hinterhöfen, die vorher kaum ein Fremder je gesehen hat. Jedes Land hat seine eigene Kultur und Architektur. Wenn Weltmeisterschaften anstehen, gilt es den jeweiligen Stil aufzusaugen, um ein Gefühl für Routenwahlen und wichtige Techniken zu bekommen, aber auch um sich besser vorstellen zu können, wie Häuser, Durchgänge oder bestimmte Symbole in Realität aussehen werden. Eine ganz andere Perspektive, als wenn man als Tourist ein Land entdeckt. Alle schottischen Wohngebiete wurden übrigens extra so geplant, dass wir schöne OL-Karten draus machen können. Welchem Zweck sollten die kleinen asphaltierten und ordentlich mit Mäuerchen eingefassten und über Treppchen verbunden Terrassen (siehe Kartenausschnitt von der Knock-out-Quali) wohl sonst dienen? Dazu kaum je eine gerade Straße oder ein rechter Winkel, überall dazwischen kleine Fußwege, Wiesen oder Spielplätze mit Zäunen. Die beiden Qualifikationsläufe (für Sprint und Knockout-Sprint) sollten in solchen Wohngebieten und im Hafenviertel stattfinden, entsprechend lag dort in den insgesamt 3 Vorbereitungs-Trainingslagern (Herbst 2023, Januar und Juni 2024) unser Fokus. Die Finalläufe wurden in der Altstadt von Edinburgh veranstaltet, also wieder ein ganz anderer Geländetyp.
Unser großes Ziel war, in den Finals mitlaufen zu dürfen. Allerdings qualifizieren sich über die Vorläufe nur die besten 45 (Sprint) bzw. 36 (Knock-out-Sprint) – mit sehr guten Läufen durchaus möglich, aber doch eine große Herausforderung. Für Patschi endete die WM leider schon, bevor sie anfing, mit einer miesen Erkältung, die sich die ganze Woche hartnäckig hielt, sodass sie schweren Herzens Ersatzläuferin Hanna Müller (Gundelfinger TS) das Feld überlassen musste – die richtig stark ablieferte (Platz 28 im Sprint-Finale und tolle Startstrecke bei der Staffel). Anselm lief auch schnell, ihm fehlte aber bei den Qualis trotzdem noch ein kleiner Hauch mehr Tempo oder ein paar Fehlersekündchen weniger. Er verpasste das Finale um gerade einmal 3s (Sprint) bzw. 21s (Knock out). Weniger knapp war es bei Paula, die besonders beim Sprint gar keinen guten Tag erwischte mit viel zu vielen Fehlern und am Ende sogar noch einem falsch gestempeltem Posten.
Als großes Highlight der Woche aus deutscher Sicht entpuppte sich die Sprintstaffel. Nach zwei phänomenalen Strecken durch Hanna Müller und Felix Späth (OLG Siegerland) schaffte Anselm es, das Team weiter gut im Rennen zu halten, und das trotz einem kleinen Missgeschick schon früh im Rennen. Er fiel hin und zerstörte teilweise seine Karte. Ziemlich ungünstig, wenn man Posten finden will. Zum Glück war er an den betreffenden Stellen nicht alleine und konnte sich so kurz an Konkurrenten dranhängen. Zwar konnte er dadurch sein Tempo nicht ganz ausspielen und verlor durch die Unsicherheiten etwa eine Minute auf die Spitze, aber abreißen lassen musste er nicht, sodass Schlussläuferin Birte Friedrichs (MTV Seesen) das gute Ergebnis ins Ziel bringen konnte. Auf den letzten Posten riss es uns Zuschauende noch mal richtig von den Bänken, als sie den Fehler der Italienerin nutzte und sich abgezockt schließlich den 13. Schlussrang sicherte. Das ist das bisher beste deutsche Sprintstaffelergebnis bei einer WM und macht Lust auf mehr. 😊 Die Stimmung in den Arenen war grandios mit vielen Einheimischen, aber auch Unmengen Fans aus aller Welt, insgesamt über 3000, die sich bei den Zuschauerläufen (Scottish 6-days) teilweise auch selbst in den jeweiligen Geländen austoben durften.
Michael Philp
IOF/Kristina Lindgren
IOF/Kristina Lindgren
IOF/Kristina Lindgren
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Paula Starke
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